Saturday, April 21, 2012

Wie setzt man beim Pokern richtig?

Der Continuation Bet

Auch andere taktische Überlegungen können beim Setzen eine Rolle spielen. Als einer der klassischen Spielzüge ist hier der Continuation Bet zu nennen. Stellen Sie sich vor, Sie haben vor dem Flop mit einer sehr starken Starthand erhöht. Am Flop treffen Sie aber gar nichts. Wenn Sie trotzdem weitersetzen, spielen Sie genau den Spielzug des Continuation Bets. Ihre Gegner wissen nichts davon, dass Sie den Flop verfehlt haben, aber sie wissen, dass Sie eine Runde zuvor schon Stärke gezeigt haben und müssen daher rechnen, dass Sie immer noch von der Stärke Ihrer Hand überzeugt sind.

Der Protection Bet

Bei guten Spielern ebenso verbreitet ist der Protection Bet. Wie der Name schon sagt, schützen Sie Ihre Hand. Damit ist gemeint, dass Sie z.B. am Flop eine sehr starke Hand haben, die aber sehr verwundbar ist. Besonders wenn Sie meinen, dass andere Spieler eine unfertige Hand (Flush Draw oder Straight Draw) haben und möglichst günstig den Turn sehen wollen, sollen Sie den Protection Bet spielen. Sie beabsichtigen damit, die weitere Karte für Ihre Mitspieler zu teuer zu machen.

Andere Setztaktiken

Es gibt noch weitere Absichten, die beim Einsatz zum Tragen kommen können. Wenn Sie zuviele Gegner haben, könnten Sie mit einem starken Einsatz die Anzahl der Gegner reduzieren, sodass Sie nur mehr wenige Mitspieler schlagen müssen.

Oder Sie provozieren eine Reaktion Ihres Mitspielers. Wenn Sie überhaupt nicht wissen, wie Sie mit Ihrer Hand liegen bzw. wie stark die des Gegners ist, setzen Sie, um zu sehen, wie der Gegner darauf reagiert. In jedem Fall muss der Gegner irgendeine Aktion darauf machen und das könnte Ihnen wiederum die nötigen Informationen geben, die Sie für Ihre Einschätzung brauchen. Online Poker spielen Sie am besten mit Fachwissen und Erfahrung.

Wenn Sie keine sonderlich gute Hand haben, aber eine, die viel Potential hat, können Sie versuchen, sich eine "Gratiskarte" zu verschaffen. Angenommen, ein Mitspieler setzt am Flop. Sie erhöhen diesen Einsatz und dieser Gegner geht diese Erhöhung mit. Am Turn rechnet der Mitspieler damit, dass er von Ihnen wieder erhöht wird und wird unter Umständen nur checken. Sie können dann ebenso checken und haben damit eine Runde ohne Einsätze erreicht.

Teil 2: Wann soll man beim Pokern setzen?

Grundlagen eines Pokerturniers


Turniere werden in der Regel wie folgt durchgeführt:
Nach Entrichten des Buy-Ins und der Hausgebühr (die Höhe ist je nach Anbieter und Art des Turniers verschieden) erhält jeder Spieler 1.000 neue Chips. Je nach Struktur des Turniers kann es große Unterschiede geben: z.B. bei der Höhe des Buy-Ins, der Anzahl der Spieler, der Anzahl der Hände pro Level, der Anzahl der Levels, usw. Es ist dabei nicht möglich, dass Spieler Chips ansammeln und von einem Level zum nächsten mitnehmen. Die Buy-Ins kommen in den Preispool und das Haus behält die Eingangsgebühren. Der Spieler, der am Ende des Spiels die meisten Chips angesammelt hat, ist der Gewinner des Turniers. Spieler, die all ihre Chips verlieren, scheiden aus dem Turnier aus.

Erste Schritte im Texas Holdem Poker


Wer früher einen silbernen Koffer mit sich getragen hat, hat den Anschein eines Mafiosi auf dem Weg zu einer Geldübergabe gemacht. Heute denkt man eher daran, dass er Pokerspieler ist und seine Pokerausrüstung mit sich führt. Texas Holdem heißt das Spiel, das die Welt erobert hat. Man kennt es aus dem Fernsehen als Live-Übertragung der besten Pokerevents oder als Freizeitbeschäftigung von Jugendlichen, die sich auf ein Spielchen am Samstag abend treffen. Hauptsächlich wird es jedoch online gespielt, wo jeder Spieler ein Einzelkämpfer gegen den Rest der Welt den Euros nachjagt.

Warum hat sich gerade Texas Holdem durchgesetzt und nicht ein anderers Kartenspiel? Poker hat immer schon ein bestimmtes Image gehabt und die Variante Texas Holdem vereint alle Qualitäten, die man mit Poker in Verbindung bringt. Starke Nerven, logisches Denken, eiskalte Berechnung, Poker-Tipps, Poker Download, Tricksen und eine gehörige Portion Fachwissen. Aber für den Neuling ist es vor allem eines: ein Spiel, das extrem leicht zu lernen ist.

Die Poker Regeln sind in der Tat sehr einfach zu beherrschen. Wenn ein Neuling sich nun überlegt, wie alle anderen Spieler online um Geld zu spielen, sollte er ein paar Dinge berücksichtigen.

Die Regeln zu lernen ist das eine, man sollte sie aber üben. Online Pokerräume haben Spielgeldtische. Ein Anfänger ist dort für eine gewisse Zeit bestens aufgehoben. Die Kartenwerte, welche Pokerhände besser als andere sind, kennt man zwar sehr schnell, aber welche Karten sind am Anfang stark, welche nicht? Wie kann man setzen, erhöhen, aussteigen. Wie funktioniert der Spielablauf, welche Spieler bringen den Pflichteinsatz? Es ist wirklich in wenigen Minuten zu erlernen, aber trotzdem macht es Sinn, eine Zeit lang zu testen. Man kann es sozusagen als Aufwärm-Training sehen, bevor es ernst wird.

Wenn die Regeln und die Abläufe verinnerlicht sind, wissen Sie, wie man Cash Game Online Poker spielt. Ihr Anspruch ist es aber, gut zu spielen. Denn wenn Ihre Pokerkarriere beginnt, wollen Sie sicher zu den Gewinnern gehören. Gerade im Bereich des Texas Holdem hat sich eine eigene Wissenschaft herausgebildet. Aber keine Angst: gutes Poker zu spielen ist ein Prozess, sie fangen am Anfang klein an, schlagen die Spieler an den Tischen mit wenig Einsatz und Sie werden bald immer besser und erfahrener, sodass Sie bald mit den Einsätzen hinaufgehen können, weil Sie sich dafür bereit fühlen.

Wenn Sie die Regeln beherrschen, kennen Sie die Spiel-Möglichkeiten und die Abläufe der vier Spielrunden. Die Runde vor dem Flop, also direkt nach dem Austeilen der zwei Karten. Den Flop, also wenn die drei Karten am Tisch aufgedeckt werden. Den Turn, wenn die vierte Gemeinschaftskarte am Tisch liegt und den River, der die letzte Setzrunde einleitet.

Am Anfang wenden Sie sich den Starthänden zu. In der ersten Spielrunde legen Sie den Grundstein für die weiteren Runden. Ihre Starthände sollten gut sein, und in diesem Bereich werden Sie schnell ein Gefühl entwickeln, in welcher Situation es lohnend ist, mit seinen Karten im Spiel zu bleiben oder die Einsätze zu erhöhen. Das Spiel in den weiteren Runden hängt davon ab, inwieweit Sie Ihr Blatt verbessert haben. Sie werden merken, dass es verschiedene Spielstile gibt. Es gibt besonders aggressive Spieler, dann wieder eher passivere. Es gibt ängstliche und mutige, wahnsinnige und intelligente Spieler. Auf alle Spieler werden Sie im Laufe der Zeit treffen.

Sie werden parallel immer mehr ein Auge auf Ihre Gegner werfen. Denn Sie spielen ja nicht nur mit Ihren Karten, sie spielen gegen andere Menschen, die auch gewinnen wollen und dafür Spielzüge anwenden.

Poker zu spielen ist ein ständiger Lernprozess, aber auch nur, wenn man den Anspruch hat, immer besser zu werden. Wer einfach just for fun spielt, wird eben viel Spaß haben und sicher auch öfter gewinnen. Wer andere Ambitionen verfolgt, konzentriert sich darauf, langfristig zu gewinnen. Diese lernwilligen Spieler besorgen sich Bücher von namhaften Poker-Experten oder lesen sich durch Internetseiten, die sich mit Pokerstrategien befassen. So ein Studium der Strategie zahlt sich auch aus, denn wie in jedem anderen Spiel haben langfristig die Spieler den größten Erfolg, die besser sind als ihre Konkurrenz.
http://www.gaming24.org/

Poker als Drama - gewinnen und verlieren



Ein Phänomen, das sich hunderte Male im Leben tausender Spieler wiederholt. Gewinnen ist berauschend, Verlieren schmerzt. Das High-Gefühl des Gewinnens ist so eine Sache: wir wollen es unbedingt noch einmal erleben.

Es funktioniert nicht, dass man sich das Gewinnen einfach vornimmt. Sei es das Gewinnen eines Turniers, oder eine einzelne Hand. Und Nicht-Gewinnen ist für viele Spieler ein Problem, mit dem sie nicht richtig umgehen. Es zu können, das nicht-gewinnen, ist eine fundamentale Schlüsselfähigkeit des Pokergewinners.

Diese Spiele sieht man oft in mittleren bis hohen Cashgames. Spieler, die einmal diese Limits geschlagen haben, aber jetzt ein ernsthaftes Problem mit einer reduzierten Bankroll haben oder überhaupt schon mit geliehenem Geld spielen. Diese Spieler glauben immer noch, dass sie an so einem hohen Limit hingehören. Sie denken, dass die Regeln und Standard-Empfehlungen für Bankroll Management nicht auf sie zutreffen. Sie denken, dass sie ein 100/200 Spieler sind und deshalb auch auf 100/200 spielen müssen, auch wenn ihre Bankroll nicht einmal für 20/40 groß genug ist. Für die meisten dieser Spieler verschlimmern sich die Dinge und sie werden mehr verlieren.

Es liegt in der Natur von Texas Hold'em, dass es diese glorreichen Tage gibt. Die Pokerfähigkeiten sind naturgemäß unterschiedlich, es gibt einfach Spieler, die besser sind als andere. Aber auch der Faktor Glück ist niemals auf alle Spieler gerecht verteilt.

Während die meisten Spieler es in kürzeren Abständen merken, wie Glück und Pech sich ausgleichen, kommt es bei anderen Spielern vor, dass Glück und Pech sich auf längere Phasen erstreckt. Das Erkennen solcher Phasen und Perioden ist eine Fähigkeit, eine Kunst! Wenn ein Spieler weiß, dass er gut spielt, aber Pech hat ist er viel besser dran als ein Spieler, der denkt, dass er gut spielt, aber nur Glück hat.

No Limit Hold'em ist ein deshalb ein so interessantes Spiel, da es die Verbindung von großen Fähigkeiten mit einer lächerlich hohen Menge an zufälligem Glück ist. Sehr oft enden Pokerspielzüge darin, dass sie zu einem Münzwurf-Glückssituation werden und wo die Aktionen der betroffenen Spieler zu no-brainer Entscheidungen werden sollen, wo es keine andere Wahl mehr gibt. Andere Spieler treffen wiederum weniger auf solche kritischen Situationen, in denen zufälliges Glück entscheidend wird. Das ist alles Teil des Spiels.

Am Ende eines No Limit Turniers sitzen eine Gruppe von Menschen am Final Table. Alle diese Spieler hatten Glück, das Erreichen des letzten Tisches bei einem größeren Turniers setzt voraus, dass man in den Stunden zuvor einige Hands glücklich gewonnen hat. Doch denken diese Spieler jetzt, dass sie kugelsichere Westen anhaben und unschlagbar sind, weil sie den Final Table erreicht haben?

Glück kommt und geht. Pokerwissen hält ein Leben lang. Erfolgreiche Spieler bleiben mit ihren Füßen am Boden anstatt den Kopf in die Wolken zu strecken. Und zwar immer, in guten wie in schlechten Phasen.

Die leichtesten Gegner

Zweifellos findet man die leichtesten Pokergegner bei Pacific Poker, der Pokerraum von 888 mit und ohne Download. Die software Oberfläche kann man sich so anpassen dass sie gut gefällt, aber das beste an diesem Anbieter sind die Pokerspieler, die das Thema sehr locker sehen, wie auch die Chips und ihr Bankroll.

Noble oder Titan Poker?

Beide Pokerrooms sind im iPoker Network, beide sind peppig und gutaussehend, beide haben Jackpots Sit and God Turniere im Programm und reichlich Cash Game Traffic. Da fällt die Wahl schon schwer wenn man sich für einen der beiden populären Pokerräume entscheiden muss. TitanPoker ist im modernen blau und rot design, NoblePoker in gelb und grün.

No Raise, No Fun

Eines der grundlegendesten Moves im Poker ist der Raise. Das ist der einzige Move der Gegner zum aufgeben bringen kann, der deinen Bluff gut aussehen lässt oder der deine starkte Hand vermuhten lässt.